Ein Reporter der Sächsische Zeitung Meißen schreibt in seinem Artikel am 20. Juni 2011:
Die Wolken wachen über Meißens Altstadt. Regen nicht ausgeschlossen. In der Elbe liegt ein Fährschiff – kurzzeitig spuckt es große Töne. Durch den Wind biegen sich wehrlos die Gräser am Ufer. Der Elberadweg wirkt nahezu wie verwaist. Ein nicht ganz so perfekter Wochenendtag. Dafür das perfekte Motiv auf der gegenüberliegenden Flussseite. Tina Gehlert hat ein Händchen für die Albrechtsburg. Seit Stunden betrachtet sie jede Linie, jede Ungerade, jede Flucht. Bis ihre schlanken Finger jeweils wissen, wie das Gesehene auf ein weißes Blatt Papier zu übersetzen ist. So hat das große Aquarell vor ihr Gestalt angenommen. Tina Gehlert lebt als Künstlerin in Zwickau und hat eine individuelle Malreise ins Elbland organisiert. Dieser haben sich Aquarellbegeisterte aus ganz Deutschland angeschlossen. Nur die Elbe trennt die Gruppe von ihrer faszinierenden Vorlage. „Die Burg ist eine Herausforderung“, sagt Tina Gehlert. „Durch die historischen Verschachtelungen der vielen Häuser und die vielen Perspektiven ist sie schwierig zu malen." [...]